Als Franca 2022 auf das Dr. Holzinger Institut aufmerksam wurde, hatte sie nicht vor, sich als Coach selbstständig zu machen. Eigentlich suchte sie etwas ganz anderes: einen Weg, für sich selbst weiterzukommen.
Franca arbeitete im Personalbereich und beschäftigte sich von Beruf aus viel mit Menschen. Auch sich selbst reflektierte sie regelmäßig. Gleichzeitig kannte sie es, mit den eigenen Gedanken immer wieder an denselben Punkt zu kommen – viel nachdenken, viel reflektieren und trotzdem nicht wirklich voranzukommen:
„Ich kam immer wieder an einen Punkt, wo ich dachte, es geht nicht weiter und ich drehe mich letztendlich im Kreis.“
Deshalb machte sie der Kognitive Ansatz der Coaching Ausbildung neugierig: Im Mittelpunkt steht die Frage, wie unser Denken unsere Gefühle und Reaktionen beeinflusst. Für Franca eröffnete das einen neuen Blick auf ihre bisherige Art der Selbstreflexion. Damit hatte sie einen fundierten Ansatz gefunden, der ihr helfen könnte, das eigene Denken besser zu verstehen und aus dem Gedankenkarussell herauszukommen. Vor allem ein Gedanke ließ sie nicht mehr los:
„Vielleicht stelle ich mir tatsächlich einfach die falschen Fragen.“
Eine Coaching-Ausbildung – obwohl man gar nicht Coach werden will?
Genau das ließ Franca vor ihrer Entscheidung zunächst zweifeln. Denn eine Ausbildung ist eine Investition. Wer anschließend als Coach arbeiten möchte, kann sie relativ leicht beruflich begründen. Aber was, wenn das gar nicht das Ziel ist? Franca wollte sie in erster Linie für sich machen – eigenen Themen besser verstehen und lernen, damit anders umzugehen. Und vielleicht manches davon in ihre Arbeit als Personalerin mitnehmen.
„Die Ausbildung hat natürlich ihren Preis und da war die Frage: Okay, lohnt sich das? […] Selbst wenn ich sage, dass ich es im Idealfall für den Beruf benutzen kann, dann ist halt immer die Frage: Ist es das wert?“
Sie entschied sich nach einiger Abwägung dafür und stellte während der Ausbildung überrascht fest: Was sie persönlich weiterbringt, hilft ihr auch im Beruf. Denn am Ende lassen sich persönliche und berufliche Entwicklung gar nicht so klar voneinander trennen. Schließlich ist sie im Job kein anderer Mensch.
Wenn Selbstreflexion plötzlich eine Richtung bekommt
Franca übte sich schon vor der Ausbildung in Selbstreflexion. Der entscheidende Unterschied liegt für sie heute darin, wie sie reflektiert. Statt einfach nachzudenken, erkennt sie, was genau in ihrem Denken passiert.
„Ich habe mich schon davor für sehr reflektiert gehalten, aber das hat jetzt noch mal eine andere Richtung angenommen, beziehungsweise es hat jetzt überhaupt eine Richtung bekommen.“
Heute schaut Franca anders auf schwierige Situationen, in denen sie sich „blöd verhalten“ hat. Wenn sie sich ärgert oder sich in etwas hineinsteigert, richtet sie den Blick nicht mehr nur auf das, was passiert ist. Sie fragt sich: Welches Denken hat dazu geführt und könnte ich die Situation auch anders betrachten?
„Die Kaffeemaschine tut jetzt nicht. Aber wenn ich die jetzt anmotze, dann hilft es auch nicht – davon funktioniert sie auch nicht besser. Dann sage ich halt: Okay, dann gucke ich später, ob die Kaffeemaschine tatsächlich kaputt oder einfach nur überhitzt ist.“
Das bedeutet nicht, dass Probleme plötzlich verschwinden. Aber Franca erlebt sich heute gelassener – in ihrer Familie, in Beziehungen und bei der Arbeit.
„Ich habe es selbst in der Hand. Ich kann selbst entscheiden, wie ich über Situationen denke […] und ich muss das eben nicht nach außen geben, sondern kann letztendlich selber lernen, damit umzugehen.“
Diese Erkenntnis beschreibt Franca als faszinierend und gleichzeitig als erlösend. Denn sie verschiebt den Blick weg von der ständigen Frage, was im Außen anders sein müsste.
Was als persönliche Entwicklung begann, landet auch im Job
Gerade im Personalbereich treffen unterschiedliche Erwartungen, Perspektiven und Denkweisen aufeinander. Auch hier merkt Franca inzwischen, dass sie Situationen anders sieht. Wer das eigene Denken besser auseinandernehmen kann, beginnt auch Interaktionen mit anderen differenzierter zu betrachten. Franca beschreibt, dass sie heute klarer erkennen kann, wenn zwei unterschiedliche Denkweisen aufeinandertreffen und die Situation besser auflösen kann:
„Wenn Konflikte zwischen Kollegen entstehen, erkenne ich besser, welche Gedanken dahinter liegen – zum Beispiel der Wunsch nach Anerkennung. Das hilft mir, mein Gegenüber besser zu verstehen und sensibler mit Konflikten umzugehen.
Das Wissen aus der Ausbildung ist für sie damit nicht nur etwas, das in einer klassischen Coachingsitzung Anwendung findet. Es ist zu etwas geworden, das sie in den Alltag, in Gespräche und Begegnungen mitnimmt – beruflich wie privat.
Früher hätte Franca dieses Interview vermutlich nicht gegeben
Dass sich etwas verändert hat, zeigt sich manchmal an unerwarteter Stelle.
„Normalerweise habe ich nie Feedback gegeben, weil ich eigentlich bisher der Meinung war, ich habe nichts zu sagen.“
Heute erkennt Franca, dass hinter diesem Gedanken auch fehlender Mut steckte. Dass sie bereit ist, über ihre Erfahrungen zu sprechen, ist damit selbst ein kleines Beispiel für ihre persönliche Entwicklung.
Und die Frage, die sie vor der Ausbildung beschäftigt hat? Ob sich eine Coaching-Ausbildung lohnt, wenn man gar nicht Coach werden möchte? Franca wollte verstehen, warum sie trotz vieler Selbstreflexion häufig nicht weiterkam. Was als Investition in die eigene Entwicklung begann, findet heute Anwendung in allen Lebensbereichen – im eigenen Denken, in ihren Beziehungen und in einem Beruf, in dem sie täglich mit Menschen arbeitet.
Eine Feststellung hilft ihr dabei immer wieder besonders. Auch wenn sich manche Dinge im Leben nicht beeinflussen lassen – andere Menschen, äußere Umstände oder gar das Wetter – hat sie dennoch einen entscheidenden Hebel:
„Aber ich kann eben mein Denken und mein Umgang damit ändern und das ist einfach schon ein wahnsinniger Gamechanger.“
Vielleicht ist genau das der Punkt, den die meisten übersehen: Man muss nicht unbedingt Coach werden wollen, um Cognitive Coaching für das eigene Leben, persönliches Wachstum und im Beruf nutzen zu können.
Liebe Franca, wir danken dir für deine offenen Einblicke und dafür, dass du uns an deiner persönlichen Entwicklung teilhaben lässt. Wir wünschen dir, dass du deinen Weg mit der neu gewonnenen Klarheit und Gelassenheit weitergehst – für dich selbst, deine Familie und in deiner Arbeit mit Menschen. Und vielleicht ist allein die Tatsache, dass du heute hier sitzt und deine Erfahrungen mit uns teilst, schon ein schönes Beispiel dafür, wie viel sich durch einen anderen Blick auf das eigene Denken verändern kann.
Du fragst dich, ob die Cognitive Coaching Ausbildung auch zu dir und deinen Zielen passt? Dann lerne die Ausbildung unverbindlich bei unserem kostenfreien Info-Event am 9. Oktober kennen und kläre deine offenen Fragen.