„Ich hätte nie gedacht, dass ich mich so verändern würde.“

Ich hätte nie gedacht, dass ich mich so verändern würde. Bild von einer Hand die eine Glühbirne richtung Himmel hält

Der Raum wird langsam ruhiger. Zwei intensive Tage liegen hinter unserer aktuellen Ausbildungsgruppe. Stunden voller Gespräche, eigener Coachings, Fehler, Erkenntnisse, Zweifel und Aha-Momente. Man sieht den Teilnehmenden an, dass sie müde sind. Aber sie wirken nicht erschöpft. Eher so, wie Menschen aussehen, wenn sie gerade etwas über sich selbst verstanden haben. Daniel Holzinger schaut in die Runde: „Was nehmt ihr heute mit?“ Zuerst herrscht Stille. Dann beginnt eine Teilnehmerin zu sprechen.

Es war anstrengend. Wirklich anstrengend. Man hört seine eigenen Aufnahmen immer wieder. Stoppt. Spult zurück. Hört noch einmal. Manchmal nervt es sogar. Aber genau dadurch habe ich unglaublich viel über mich gelernt.“ 

Während sie spricht, lächelt sie. Sie ist gelöst – nicht, weil es ihr leichtgefallen wäre, ihren eigenen Coachinggespräche zuzuhören – sie lächelt, weil sie merkt, dass sich etwas in ihr verändert. Eine andere Teilnehmerin knüpft daran an: „Wenn ich zurückdenke, wie wir am Anfang hier saßen und wie wir heute miteinander arbeiten … dann sieht man einfach eine Entwicklung.“

Daniel nickt „Genau das ist das Verrückte“, sagt er. „Diese persönliche Entwicklung ist ja der Witz an der Sache. Man kann sie oft nicht messen, aber man kann sie sehen.“ 

Und plötzlich wird klar, worum es in dieser Ausbildung eigentlich geht. Hier lernt man nicht, möglichst viele Coaching-Techniken anzuwenden. Und auch nicht darum, möglichst schnell ein Zertifikat in der Hand zu halten. Es geht darum, wie man sich selbst, andere Menschen und das Leben versteht. Wer zum ersten Mal wirklich erlebt, dass seine Gedanken nicht automatisch die Wahrheit sind, sondern Bewertungen, beginnt die Welt und sich selbst mit anderen Augen zu sehen. Und dieses Verständnis bleibt nicht im Seminarraum. Plötzlich verändern sich Gespräche. Konflikte werden anders betrachtet. Situationen, die vorher automatisch Ärger, Frust oder Selbstzweifel ausgelöst haben, können neu bewertet werden.

Das passiert nicht an einem Wochenende. Aber manchmal beginnt es an genau diesem einen Wochenende. Vielleicht ist das der Grund, warum viele Teilnehmende am Ende eines Ausbildungswochenendes erstaunlich wenig über Methoden und Tools sprechen. Stattdessen sprechen sie über sich selbst und ihre Erkenntnisse. Über diese Augenblicke, in denen ein einziger Satz genügt und plötzlich etwas sichtbar wird, das vorher verborgen war. So wie bei einer Teilnehmerin an diesem Wochenende. Sie spricht über eine ihrer Coaching-Sitzungen. Eigentlich dachte sie, sie hätte die Situation ihrer Klientin verstanden. Doch während der Reflexion stellt sie fest, dass sie deren Situation noch immer aus ihrer eigenen Perspektive betrachtet hatte. 

„Allein wäre ich niemals darauf gekommen“, sagt sie. 

Für einen kurzen Moment sagt niemand etwas. Es ist diese besondere Stille, die entsteht in Momenten echter Einsichten und echter Veränderung. Etwas zu verstehen, das vorher außerhalb des eigenen Blickfelds lag. Und genau solche Momente ziehen sich durch die Ausbildung: Man entdeckt Dinge, die man vorher nicht sehen konnte. Nicht, weil einem jemand einfach die richtige Antwort vorsagt, sondern weil das eigene Denken sichtbar und damit hinterfragbar wird. Dazu gehört auch, Fehler machen zu dürfen. Denn die eigenen Fehler werden hier nicht versteckt. Sie werden besprochen, analysiert und genutzt, um beim nächsten Mal genauer hinzusehen. Und irgendwann merkt man, dass dieses neue Hinschauen nicht mehr auf die Ausbildung beschränkt bleibt.

So erzählt ein anderer Teilnehmer später von einem Federballspiel. Während des Spiels bemerkt er plötzlich etwas an sich selbst: Bei jedem Fehler ärgert er sich. Über jeden Ball, den er verschlägt. Doch dieses Mal bleibt er nicht einfach in seinem Ärger hängen. Er beobachtet seinen eigenen Gedanken und fragt sich:

Warum rege ich mich eigentlich auf?

Dann schaut er zu seiner Spielpartnerin und stellt erstaunt fest, dass sie mit ihren Fehlern völlig anders umgeht. Der Ball fällt herunter. Sie hebt ihn auf. Spielt weiter. Keine Wut. Keine Selbstvorwürfe. Nur der nächste Ball. Und plötzlich muss er lachen. Nicht über sie, sondern über sich selbst. Vielleicht zeigt sich persönliche Entwicklung genau hier am deutlichsten. Nicht nur im Seminarraum und nicht auf einem Zertifikat. Sondern beim Federball. Beim Autofahren. Beim Abendessen. Im Gespräch mit Kollegen. Oder mitten in einem Streit mit dem Partner.

Das Wissen und die Haltung aus dem kognitiven Ansatz verlassen irgendwann den Seminarraum und ziehen in den Alltag ein. Und vielleicht ist genau deshalb die persönliche Veränderung in der Ausbildung oft tiefgreifender, als man es vorher erwartet hätte.

Live erleben statt nur darüber lesen

Du kannst viel darüber lesen, wie Cognitive Coaching funktioniert. Doch einen wirklichen Eindruck bekommst du erst, wenn du erlebst, was in einem Coaching tatsächlich passiert. Genau dazu hast du bei unserem Info-Event die Gelegenheit. An diesem Abend erfährst du nicht nur mehr über die Ausbildung zum Cognitive Coach. Du bist auch live bei einem Friday Night Coaching dabei und kannst miterleben, wie mit dem kognitiven Ansatz gearbeitet wird. Du siehst, wie aus einem konkreten Problem Schritt für Schritt ein anderes Verständnis entstehen kann – und bekommst so einen authentischen Einblick in die Methode, die du während der Ausbildung selbst erlernst.

Wenn du also nicht nur wissen möchtest, was Cognitive Coaching ist, sondern erleben willst, wie es sich in der Praxis zeigt, dann sei am 11. September 2026 bei unserem kostenfreien Info-Event dabei.

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